Good Bank Berlin: Vertical Farming

Falls jemand mit dem Begriff „Vertical Farming“ nicht viel anfangen kann: Er steht für nachhaltige Landwirtschaft im urbanen Raum und für die Produktion pflanzlicher Erzeugnisse in mehrstöckigen Gebäuden. Okay, im Fall des Berliner Bio-Restaurants Good Bank beschränkt sich der Anbau von Salat und Gemüse auf das Erdgeschoss, aber die großen, futuristisch strahlenden Regalwände haben immerhin mehrere Etagen.

Erst auf den zweiten Blick erkennt man, was in den einzelnen Vitrinen schlummert: zwei verschiedene Salatsorten und Baby-Grünkohl. Ema Paulin und Leandro Vergani haben die Good Bank in der Rosa-Luxemburg-Straße im Frühjahr eröffnet. Sie wollten ein Lokal mit vorbildlicher Öko-Bilanz, in dem sie zumindest einen Teil der Zutaten für ihre Gerichte direkt anbauen. Alles ohne Pestizide, ohne Gentechnik und ohne Transportwege. Alle paar Tage wird geerntet und sofort wieder nachgepflanzt. Ein Konzept mit großer Zukunft. Weitere Restaurants stehen schon auf dem Plan. 

Gesund essen in der Good Bank

Die vegetarischen und veganen, aber auch die fleischhaltigen Gerichte werden in kleinen oder großen Bowls zu Preisen zwischen 6 und 11 Euro serviert. Die Palette reicht vom „Vegan Harvest“ (u.a. Rucola, brauner Reis, Süßkartoffeln, Karotten, Blumenkohl, Rotkohl) bis zum „Jalapeno Chicken“ mit gebratenem Huhn, schwarzen Bohnen, Avocado, Spinat, Kirschtomaten, Paprika, Tortillas und Honig-Jalapeno-Dressing. Alternativ kann man sich die Bowls auch komplett nach eigenem Gusto zusammenstellen. Schöne Idee und schmeckt auch noch gut! 

Good Bank
Rosa-Luxemburg-Str. 5, 10178 Berlin
Mo-Sa 11.30-22 Uhr
www.good-bank.de

Jalapeno Chicken in der Bowl
Salat aus der Vitrine

Fotos: Good Bank

Innenansicht der Good Bank
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